László Moholy-Nagy

1924 l László Moholy-Nagy l (Ausschnitt) l (c) Moholy-Nagy Foundation

László Moholy-Nagy l Fotogramm (Ausschnitt) l (c) Moholy-Nagy Foundation

1930 l László Moholy-Nagy l Lichtrequisit (Ausschnitt) l (c) Moholy-Nagy Foundation

1930 l László Moholy-Nagy l Ein Lichtspiel (Ausschnitt) l (c) Moholy-Nagy Foundation

1924 l László Moholy-Nagy l (Ausschnitt) l (c) Moholy-Nagy Foundation

László Moholy-Nagy l Fotogramm (Ausschnitt) l (c) Moholy-Nagy Foundation

1930 l László Moholy-Nagy l Lichtrequisit (Ausschnitt) l (c) Moholy-Nagy Foundation

1930 l László Moholy-Nagy l Ein Lichtspiel (Ausschnitt) l (c) Moholy-Nagy Foundation

LichtRouten 2013 I Laszlo Moholy-Nagy I Foto Jennifer Braun

LichtRouten 2013 I Laszlo Moholy-Nagy I Foto Jennifer Braun

LichtRouten 2013 I Laszlo Moholy-Nagy I Foto Jennifer Braun

LichtRouten 2013 I Laszlo Moholy-Nagy I Foto Jennifer Braun

LichtRouten 2013 I Laszlo Moholy-Nagy I Foto Jennifer Braun

LichtRouten 2013 I Laszlo Moholy-Nagy I Foto Jennifer Braun

LichtRouten 2013 I Laszlo Moholy-Nagy I Foto Jennifer Braun

LichtRouten 2013 I Laszlo Moholy-Nagy I Foto Jennifer Braun

LichtRouten 2013 I Laszlo Moholy-Nagy I Foto Jennifer Braun

LichtRouten 2013 I Laszlo Moholy-Nagy I Foto Jennifer Braun

LichtRouten 2013 I Laszlo Moholy-Nagy I Foto Jennifer Braun

LichtRouten 2013 I Laszlo Moholy-Nagy I Foto Jennifer Braun

László Moholy-Nagy

Malerei und Bildhauerei, Fotografie und Film, Grafik und Typografie, Produkt-, Ausstellungs- und Bühnendesign gehören zu dem interdisziplinären Portfolio von László Moholy-Nagy. Er prägte die Philosophie und die künstlerisch-gestalterische Praxis des „Bauhaus“ und des „New Bauhaus“. Eine der zentralen Idee war es, den Weg „Vom Pigment zum Licht“ zu ebnen. In Weimar und Dessau experimentierte er mit industriell gefertigten Glühlampen und entwickelte mechanische Apparaturen, die das visuelle Zusammenspiel von Licht, Farbe und Raum, wie es in der konstruktivistischen Malerei sichtbar wurde, performativ realisieren konnten. Es entstanden „Lichtspiele“ – Fotografien und Filme, kinetische Objekte, raumbezogene Installationen und Bühnenbilder – mit denen elektrisches Licht zum bildnerischen Material in der Kunst wurde. Er gehörte auch zu den Vordenker/innen, die Lichtfresken, Polykinos und Wolkenprojektionen als Teil zukünftiger Stadtbilder imaginierten.

Weitere Informationen
Moholy-Nagy Foundation

LichtRouten-Projekt: Ein Lichtspiel schwarz weiß grau

Der 1930 entstandene Film „Ein Lichtspiel schwarz weiß grau“ ist eine Dokumentation des Licht-Raum-Modulators von László Moholy-Nagy. Seit 1922 hatte er im Auftrag der AEG und mit Unterstützung des Ingenieurs Stefan Sebök an dem „Lichtrequisit für eine elektrische Bühne“ gearbeitet, bevor er es 1930 in Paris erstmals öffentlich präsentierte. Es ist eine Apparatur, die das visuelle Zusammenspiel von Skulptur, Licht, Raum und Bewegung inszeniert. In den polierten Metall-Oberflächen und -Körpern, deren Schatten sich, wie in einer Maschine, ineinander verzahnt bewegen, spiegelt sich die Idee, die mechanische Prinzipien auf ihre ästhetischen Implikationen zu untersuchen. Im Film zu sehen sind viele Detailaufnahmen, die Scheiben, Raster, Objekte und ihre Erscheinungsformen im Licht zeigen und zugleich Einblick in das ausgeklügelte System von mechanischen Bewegungen, Projektionsverläufen und Betrachtungsperspektive gewähren.

LichtRouten-Standort: Forum am Sternplatz

Das Forum wurde als modernes Einkaufs- und Freizeitzentrum 1978 eröffnet. Bis 2006 war der Hauptanziehungspunkt das Wellenbad. Gegenwärtig gibt es trotz der zentralen Lage viele Leerstände.

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