Jakob Mattner

1982 l Jakob Mattner l Zwielicht l Foto Jakob Mattner

1995 l Stand Fe l Jakob Mattner l Percussion l Foto Jakob Mattner

1995 l Berlin l Hebbel-Theater l Buehne Jakob Mattner l Foto Jakob Mattner

Jakob Mattner l Eclipse l Foto Jakob Mattner

1982 l Jakob Mattner l Zwielicht l Foto Jakob Mattner

1995 l Stand Fe l Jakob Mattner l Percussion l Foto Jakob Mattner

1995 l Berlin l Hebbel-Theater l Buehne Jakob Mattner l Foto Jakob Mattner

Jakob Mattner l Eclipse l Foto Jakob Mattner

LichtRouten 2013 I Jakob Mattner I Foto Jennifer Braun

LichtRouten 2013 I Jakob Mattner I Foto Jennifer Braun

LichtRouten 2013 I Jakob Mattner I Foto Jennifer Braun

LichtRouten 2013 I Jakob Mattner I Foto Jennifer Braun

Jakob Mattner

In den 1970er Jahren begann Jakob Mattner mit der Schwärze der Nacht zu arbeiten. Er patinierte geometrische Körper mit dem Ruß von Kerzenlicht in einem undurchdringlichen, nichts reflektierendem Schwarz. Im Ausstellungsraum wurden sie als „Totes Licht“ schwebend installiert – einzeln, als Gruppe oder im Dialog mit transparenten Körpern, die aus geometrischen Flächen zusammengesetzt waren und an denen sich das Raumlicht brach. Ebenso wie in der „Zwielicht“-Serie sind die „Percussion“-Arbeiten von der Disparität von berührbarer und sichtbarer Gestalt geprägt. Die Installationsanordnung mit Stativen, Reflektoren und Lichtquellen zeichnet sich in ihren Konturen ab, ihr luzider Schatten und das im Raum reflektierte Lichtbild erscheinen wie ihr musikalischer Akkord. Die Kontraste sind bis zur Perfektion tariert und es entstehen Lichtbilder, die die konstruktivistische Kunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts und die Lichtspiele im Bauhaus fortschreiben.

Künstler/innen-Statement
Weitere Informationen
Galerie „401contemporary“, Berlin

LichtRouten-Projekt: Camera Lucida

Zu sehen sind zwei Arbeiten – im ersten Raum eine Installation von 1989, die ein Lichtbild erzeugt, in dem verschiedene geometrische Formen in unterschiedlichen Graustufen übereinander liegen. Im zweiten Raum ist eine Rauminstallation aufgebaut, in der Lichtapplikationen auf freibewegliche, reflektierende Scheiben Lichtbilder und Lichtbewegungen hervorbringen. In den Lichtbildern erscheint das Licht als statisches und die Scheiben als sich verändernde Schatten. Die Lichtbewegungen entstehen im Zusammenspiel der Reflexion der unregelmäßigen Oberflächen der Scheiben und ihrer freien Bewegung im Raum. In den Lichtbewegungen, die durch den Industrieraum wandern, werden auch drei Schüttbilder erhellt. Es entstehen Tag- und Nachtansichten der abstrakten Landschaften, die sich mit den Lichtspielen im Raum ändern.

LichtRouten-Standort: Kulturfabrik Berg

Die ehemalige chemische Fabrik ist heute ein Kulturzentrum und beherbergt viele Vielzahl von künstlerisch-kreativen Gruppen und Initiativen.

zurück/back