Max Sudhues Statement

Max Sudhues
Statement

„Ich wünsche mir, dass der/die Betrachter/in meiner Arbeiten einen Raum betritt, der sowohl poetisch wie auch bedrohlich ist, der ihn/sie auf dem schmalen Grat zwischen Traum und Alptraum balancieren lässt. In der Tradition der „Collage“ entwickle ich (bewegte) Bilder und Räume, in denen das ursprüngliche Interieur sichtbar bleibt, aber in den Hintergrund tritt, so dass sich die Möglichkeiten der assoziativen Interpretationen vervielfachen. Ich versuche das, in dem ich banale und alltägliche Objekte durch Lichtprojektionen proportional verändere. Als Teil der Installation bleibt jedes Objekt in seiner Funktion und zugleich wird es mit einer bizarren, erzählerischen und komplexen, imaginären Welt verbunden. Mich interessieren die verschiedenen Schichten des Sichtbaren. Hinter der alltäglichen Wahrnehmung suche ich nach Verwirrendem und Befremdenden, nach Erscheinungen, die die gewöhnliche Wahrnehmung aufbrechen. In einem “Hindernis-Parcours“ von Installationen, verschiedenen Projektionen, Videosequenzen, Fotografie, ortsbezogenen Interventionen und einer Vielzahl an verschiedenen Materialien, erkunde ich die Grenzverläufe zwischen Analogem und Digitalem, Licht und Schatten. Von der Büroleuchte bis zum digitalen Projektor setze ich verschiedene Projektionsmethoden ein – und erzeuge Bilder.“

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